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PERSÖNLICHE PRAXIS

Dein größter Beitrag beginnt in dir.

Die Quelle ist dein Ursprung.

Ihre Gegenwart trägt dich auch in den Momenten, in denen Gedanken, Gefühle, alte Muster

oder die Bewegungen des Alltags deine Wahrnehmung bestimmen.

Die persönliche Praxis ist eine bewusste Erinnerung an das, was in dir immer gegenwärtig ist.

​

Du wirst still.
Du spürst deinen Körper.
Du sammelst deine Aufmerksamkeit.

Du öffnest dich für deinen Ursprung und für das, was aus ihm empfangen werden möchte.

​

Mit jeder bewussten Erinnerung wird es vertrauter, aus dieser inneren Verbindung zu fühlen, zu wählen und zu handeln.

Die Quelle wird in deinem Körper erfahrbar und findet durch deine Worte, deine Entscheidungen,

deine Begegnungen und dein Wirken Ausdruck im Leben.

So wird Praxis mit der Zeit immer weniger zu einem besonderen Moment –

und immer mehr zu einer Art, gegenwärtig zu sein.

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AM MORGEN

Erinnern · Öffnen · Ausrichten

​

Beginne deinen Tag mit einigen stillen Minuten.

Spüre deinen Körper.
Spüre deinen Atem.
Sammle deine Aufmerksamkeit bei dir.
Werde gegenwärtig.

Richte deine Wahrnehmung nach innen und

öffne dich bewusst für die Quelle in dir.

​

Sprich langsam:

Geliebte Quelle in mir,
stiller Ursprung meines Seins.

Ich bin hier.
Ich bin ganz da.
Ich bin.

​

Ich öffne mich.
Ich empfange.

Die EINE LIEBE erfüllt mich.
Durch mich darf sie ins Leben finden.

​

Bleibe einen Moment still.

Spüre, was in deinem Körper geschieht,

ohne nach einer bestimmten Erfahrung zu suchen.

​

Dann frage:

Welchen Ausdruck möchte die Liebe heute

durch mich annehmen?

​

Vielleicht zeigt sich eine Qualität. Ein Wort. Ein Gefühl. Eine Handlung. Eine Richtung. Vielleicht bleibt einfach Stille.

​

Nimm mit, was sich zeigt, und lass es deinen inneren Bezugspunkt für diesen Tag sein.

IM ALLTAG

Spüren. Erinnern. Ausrichten.

​

Ein Atemzug.

 

Spüre deinen Körper.

Wo bin ich gerade?

​

Sammle deine Aufmerksamkeit.
Was zieht oder bindet sie gerade?

 

Erinnere dich.
Die Quelle ist gegenwärtig.

 

Wähle.
Aus welcher Qualität möchte ich jetzt

denken, sprechen oder handeln?

​​

Frage dich:

Welchen Ausdruck möchte die Liebe heute

durch mich annehmen?

​

Das kann 20 Sekunden dauern.

​

Manchmal übernehmen alte Muster, Reaktionen oder vertraute innere Programme wieder die Führung. Dann wird die eigene Weite kaum noch wahrnehmbar und die Erfahrung von Trennung

kann sehr real erscheinen.

Auch das gehört zum menschlichen Weg.

​

Die Praxis hilft dir, diesen Moment früher wahrzunehmen, deine Aufmerksamkeit wieder zu sammeln und dich bewusst auf deinen Ursprung auszurichten.

AM ABEND

Wahrnehmen · Integrieren · Freigeben

​

Nimm dir am Ende des Tages einige stille Minuten.

Komm mit deiner Aufmerksamkeit zu dir.
Spüre deinen Körper. Atme ruhig.


Lass den Tag noch einmal in dir auftauchen.

Dann richte deinen Blick auf das,

was heute wesentlich war.

​

Wo war meine Verbindung zu meinem Ursprung heute unmittelbar spürbar? Vielleicht in einem Gespräch, einer Entscheidung, einem stillen Moment, einer Berührung, einem klaren inneren Wissen.

​

Wo hat die Liebe heute durch mich Ausdruck gefunden? In einem Wort, einer Handlung, einer Grenze, einem offenen Herzen, einem Lächeln oder darin, einfach gegenwärtig gewesen zu sein.

​

Wo wurde meine Wahrnehmung enger und ein altes Muster spürbar? Schau freundlich darauf. Erkenne, was dich dort bewegt hat und welche Erfahrung darin sichtbar geworden ist.

​

Was erkenne ich heute klarer?
Nimm die Erkenntnis auf, die dieser Moment dir gebracht hat.

​

Was möchte ich aus diesem Bewusstsein heraus neu wählen? Lass eine klare Ausrichtung für dich entstehen –

einfach, gegenwärtig und stimmig.

 

Dann werde wieder still.

Spüre deinen Körper.
Spüre den Raum in dir.

Lass den Tag in der Weite deines Ursprungs

zur Ruhe kommen.

Du musst nichts festhalten.
Die Erfahrung bleibt als Bewusstsein in dir.

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